Erfolg
Der Schlüssel zum Erfolg: Wie die richtige Seriennummer (CMD) deine digitale Identität stärkt
Seriennummer CMD: So ermitteln Sie die eindeutige Hardware-ID Ihres Windows-PCs In der Welt der IT-Sicherheit,…
Seriennummer CMD: So ermitteln Sie die eindeutige Hardware-ID Ihres Windows-PCs
In der Welt der IT-Sicherheit, des Supports oder der Inventarisierung ist die Seriennummer eines Geräts eine zentrale Information. Doch wo finden Sie diese – besonders, wenn das Etikett abgeklebt oder das Gerät bereits im Einsatz ist? Die Lösung: die Seriennummer über CMD abrufen. Mit einfachen Befehlen im Windows-System können Sie die eindeutige Hardware-ID Ihres PCs direkt auslesen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie es funktioniert – und was tun, wenn die Nummer nicht angezeigt wird.
Warum die Seriennummer per CMD abrufen?
Die Seriennummer ist eine vom Hersteller eindeutig vergebene Kennung Ihres Computers. Sie dient unter anderem für:
- Garantie- und Supportanfragen
- Hardware-Inventarisierung in Unternehmen
- Lizenzmanagement und Asset-Tracking
- Diebstahlmeldung und Rückverfolgbarkeit
Statt das Gerät zu öffnen oder nach Aufklebern zu suchen, nutzen Sie einfach die Windows-Befehlszeile (CMD). Der Vorteil: Schnell, sicher und direkt aus dem System heraus.
Schritt-für-Schritt: Seriennummer mit CMD ermitteln
So rufen Sie die BIOS-Seriennummer Ihres Windows-PCs über die Eingabeaufforderung ab:
- Drücken Sie Windows + R, geben Sie
cmdein und bestätigen Sie mit Enter. - Alternativ: Suchen Sie nach „Eingabeaufforderung“ im Startmenü.
- Wichtig: Führen Sie CMD als Administrator aus, besonders auf firmeneigenen Geräten, um ausreichende Rechte zu haben.
- Geben Sie folgenden Befehl ein:
wmic bios get serialnumber - Bestätigen Sie mit Enter. Nach kurzer Zeit wird die Seriennummer Ihres Systems angezeigt.
Beispiel für eine Ausgabe:SerialNumber
ABC123XYZ
Falls dieser Befehl nicht funktioniert oder keine Ausgabe liefert, prüfen Sie im nächsten Abschnitt mögliche Ursachen.
Warum wird die Seriennummer manchmal nicht angezeigt?
Es kommt vor, dass der Befehl wmic bios get serialnumber keinen sinnvollen Wert liefert – stattdessen erscheint:
To be filled by O.E.M.
Dieser Hinweis bedeutet, dass der Hersteller (meist bei günstigen oder selbstgebauten Systemen) die Seriennummer im BIOS nicht hinterlegt hat. Auch bei virtuellen Maschinen (VMware, VirtualBox) werden oft generische oder fiktive Seriennummern verwendet, da keine physische Hardware vorliegt.
Alternative: Seriennummer per PowerShell abrufen
Falls die CMD-Methode nicht greift, versuchen Sie einen modernen Befehl über PowerShell:
- Öffnen Sie PowerShell als Administrator (über das Startmenü suchen).
- Geben Sie folgenden Befehl ein:
Get-CimInstance -Class Win32_BIOS | Select-Object SerialNumber - Bestätigen Sie mit Enter – die Seriennummer wird angezeigt, falls verfügbar.
PowerShell bietet oft besseren Zugriff auf Systeminformationen als die klassische CMD. Weitere Details finden Sie in unserem Artikel zur [Interne Verlinkung: Systeminventarisierung unter Windows].
Was tun, wenn keine Seriennummer verfügbar ist?
In manchen Fällen – besonders bei selbstgebauten PCs oder OEM-Systemen – bleibt die Seriennummer leer oder generisch. Dann hilft:
- Das physische Etikett am Gehäuse, Laptop-Boden oder Karton prüfen.
- Spezielle Hersteller-Tools nutzen, z. B. Dell Command | Monitor oder HP Support Assistant.
- Die UUID des Systems abfragen (über
wmic csproduct get uuid), die als Ersatz-ID in Firmenumgebungen dienen kann. Mehr dazu erfahren Sie in [Interne Verlinkung: UUID vs. Seriennummer im Überblick].
FAQ: Häufige Fragen zur Seriennummer CMD
Kann man die BIOS-Seriennummer eines PCs ändern?
Nein – nicht ohne erheblichen technischen Aufwand. Die Seriennummer ist fest im BIOS/UEFI-Chip gespeichert und kann nur durch BIOS-Modding oder spezielle Herstellertools geändert werden. Solche Eingriffe sind riskant, oft nicht legal und können Garantieansprüche ausschließen.
Ist die Seriennummer identisch mit der Windows-Product-Key- oder Installations-ID?
Nein. Die BIOS-Seriennummer ist hardwareseitig und unveränderlich. Der Windows-Product-Key oder die digitale Lizenz hingegen ist softwarebasiert und kann sich bei einer Neuinstallation oder bei Microsoft-Konten ändern. Für Hardware-Identifikation ist nur die BIOS-Seriennummer relevant.
Funktioniert der Befehl auch bei Laptops und Ultrabooks?
Ja, grundsätzlich schon. Markengeräte von Herstellern wie Lenovo, Dell, HP oder ASUS tragen die Seriennummer meist korrekt im BIOS ein. Nur bei sehr günstigen oder weißen Markenmodellen kann „To be filled by O.E.M.“ erscheinen – dann hilft der Blick auf das Gehäuse oder die Verpackung weiter.
Fazit: Die Seriennummer CMD macht Hardware identifizierbar
Mit dem einfachen Befehl wmic bios get serialnumber können Sie die Seriennummer per CMD schnell und zuverlässig ermitteln. Diese Methode ist besonders nützlich für Supportfälle, Firmeninventuren oder den Verkauf von gebrauchten Geräten. Tritt das Problem „To be filled by O.E.M.“ auf, bietet PowerShell oder die physische Prüfung eine zuverlässige Alternative. Halten Sie Ihre Hardware-Identifikation immer aktuell – es spart Zeit und Ärger.
Weitere Tipps zur Systemverwaltung finden Sie in unserer Serie zu [Interne Verlinkung: Windows-Administration für Einsteiger].
Liebe Leserin, lieber Leser,
diesen Beitrag hat Nadia Benali für dich geschrieben.

Schreibt über Geld, Preise und Verhandlungen aus Sicht der Menschen, die jeden Monat Rechnungen schreiben. Zwölf Jahre Controlling im Mittelstand, seit 2021 selbstständige Finanzberaterin für kleine Betriebe.
Auf ein gutes Gespräch,